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BioInitiative Working Group veröffentlicht Bericht über Einfluss von elektromagnetischen Feldern auf die Gesundheit

31. August 2007
Die "BioInititiative Working Group" hat einen Bericht über den Einfluss elektromagnetischer Felder auf die Gesundheit veröffentlicht. Darin werden
u.a. die Felder von Freileitungen mit einem erhöhten Risiko von Kinderleukämie
in Zusammenhang gebracht.

Presseinfo:

http://www.presseportal.de/pm/67870/1041184/the_bioinitiative_working_group

Stellungnahme der FfE zum Bericht der BioInitiative Working Group



Risikobewertung der WHO veröffentlicht

Die Weltgesundheitsorganistion (WHO) hat im Juni 2007 eine Monographie zu 
niederfrequenten elektromagnetischen Feldern vorgelegt. Sie kam darin zu der Einschätzung, 
dass eine Grenzwertabsenkung nicht aus den vorliegenden Erkenntnissen nicht ableitbar ist, 
die Forschung auf diesem Gebiet weiterverfolgt und die Minimierung der Feldexposition
angestrebt werden soll.

WHO: Extremely Low Frequency Fields - Environmental Health Criteria Monograph No.238



http://www.who.int/peh-emf/publications/elf_ehc/en/index.html

Studie deutet auf Leukämie-Risiko durch Hochspannungsleitungen hin

London (AFP) - Das Blutkrebsrisiko bei Kindern steigt laut einer britischen Studie mit der Nähe zu Hochspannungsleitungen. Kinder, die in einer Entfernung von weniger als 200 Metern zu einer Stromleitung auf die Welt gekommen seien, hätten offenbar ein 70 Prozent höheres Leukämierisiko als solche, die in einer Entfernung von über 600 Metern das Licht der Welt erblickten, berichten Forscher der Universität Oxford in der neuesten Ausgabe des "British Medical Journal". Zwischen 200 und 600 Metern Entfernung sei die Krebsgefahr um ein Fünftel höher.

Die Forscher, unter ihnen auch ein Vertreter des britischen Stromnetzbetreibers National Grid, hatten die Krankenakten von 9.700 an Leukämie erkrankten Kindern der Jahrgänge 1962 bis 1995 aus England und Wales verglichen. Für ihre Befunde hatten die Wissenschaftler zunächst keine eindeutigen Erklärungen. Es gebe nicht unbedingt einen ursächlichen Zusammenhang zwischen den Hochspannungsleitungen und den Erkrankungen, erläuterte der Mediziner Gerald Draper von der Universität Oxford. Es könne sich auch um ein zufälliges Zusammentreffen ungeklärter Faktoren handeln.



Institute of Cancer Research, London: www.icr.ac.uk/press/releases/ChildhoodLeukaemia.htm




Pylons may be a leukaemia risk - Living too close to power lines appears to increase the risk of childhood leukaemia, say researchers.
http://news.bbc.co.uk/go/em/fr/-/1/hi/health/4602315.stm




Download: Press Statement from the Health Protection Agency