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Eine Schweizer Studie der Universität Bern hat den Zusammenhang von Alzheimer-Erkrankungen und Hochspannungsfreileitungen untersucht. Laut dieser Studie wurde für Menschen, die bis zu 50 Meter von Hochspannungsleitungen entfernt wohnen, statistisch ein deutlich bis zu zweimal höheres Risiko ermittelt, an Alzheimer zu erkranken. Für größere Entfernungen wurde keine Risikozunahme festgestellt.
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Gibt es einen Zusammenhang ziwschen Alzheimererkrankungen und Stromleitungen?
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- Ein biologisches Wirkungsmodell für den Einfluss der magnetische Felder ist nicht vorhanden (auch bei der Studie aus Bern nicht), die Hinweise aus den statistischen Studien konnten in Zell- und Tierversuchen nicht belegt werden.
- Die Studie bezieht sich ausschließlich auf die Entfernung zu den Leitungen. Daher ist abzuklären, ob das statistisch ermittelte erhöhte Risiko auf anderen Faktoren als den elektrischen und magneitschen Fledern der Hochspannungsfreileitungen beruht.
- Darauf verweisen die Forscher selbst im Fachblatt "American Journal of Epidemiology" (Nov. 5th, 2008): "Despite the large sample size covering the whole Swiss population, these findings must be interpreted with caution, because the lack of biologic mechanisms."
- Es gibt daher keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass die Alzheimer-Erkrankung in diesen Fällen tatsächlich durch die magnetischen Feldern der Hochspannungsfreileitung verursacht wurde. In der Pressemitteilung der Forscher heißt es: "'Zurzeit ist unklar, aus welchem Grund Magnetfelder das Alzheimer-Risiko erhöhen können', erklärt Dr. Martin Röösli vom ISPM. Weiter sei die Diagnose von Alzheimer-Erkrankungen komplex und insbesondere im Frühstadium auf Todeszertifikaten nicht immer vermerkt." Die statistische Korrelation könnte also auf eine andere Ursache als die Magnetfelder zurückzuführen sein.
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